back

Teilzeit und Lebensarbeitszeit – Bausteine bedarfsorientierter, flexibler Arbeitszeitmodelle

Burkhard Scherf; Guido Zander

Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass sich viele Beschäftigte eine Reduzierung ihrer wöchentlichen Arbeitszeit wünschen. Die Sorge vor Einkommensverlusten und Vorbehalte bei den Arbeitgebern sind wesentliche Hürden für die Realisierung dieser Arbeitszeitwünsche. Dieser Beitrag beschreibt diese Hürden und zeigt auf, dass Arbeitgeber häufiger als vermutet ein eigenes wirtschaftliches Interesse an Teilzeitbeschäftigung haben müssten. Dies gilt besonders dann, wenn es darauf ankommt, Arbeitszeiten an einen unregelmäßigen Bedarfsverlauf anzupassen. Schließlich wird dargestellt, dass Teilzeit auch in Schichtpläne integriert und durch Lebensarbeitszeitmodelle Einkommensverlust aufgrund von Teilzeitbeschäftigung reduziert werden kann.

 

Recent research has shown, that many employees prefer a reduction in their average weekly working hours. Worries regarding decreseases in income and reservations on the part of the employer are significant hurdles to overcome for the realization of such change. This article describes these hurdles and shows how more frequently than expected employers have an economic interest in part-time employment. Especially, when it comes to adjusting working hours to a volatile demand. Finally, we show that part-time work can be well integrated in shift plans and how a reduction in income as a result of part-time employment can be mediated with the utilization of working life models.

 

Keywords: Part time work, working life models, flexible working hours, shift scheduling

Keywords: Teilzeitbeschäftigung, Lebensarbeitszeit, flexible Arbeitszeiten, Schichtplanung

Vol: 2/2018 - Article 2.5

DOI: http://dx.doi.org/10.18753/2297-8224-110


© the authors 2017. This work is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License (CC BY 4.0) Creative commons